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Lokales
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Montag, den 10. März 2008 um 18:21 Uhr |
Carsten Schmidt ist der neue Stadtjugendfeuerwehrwart
Geprägt von Wettkämpfen, Aktionstagen und Saisonveranstaltungen war das abgelaufene Jahr ein bewegtes Jahr berichtete der scheidende Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Appel in seinem Bericht. Wir müssen zusammen Arbeiten, wie eine Feuerwehr sagte der neue Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Schmidt nach dem er einstimmig von den Delegierten bei der Jahreshauptversammlung aller Jugendfeuerwehren der Stadt Alsfeld gewählt wurde. Besonders wegen der angespannten finanzielle Situation der Stadt und den ungewissen Massnahmen bei den Feuerwehren. Bürgermeister Ralf Becker stimmte dem voll und ganz zu und gratulierte der neuen Führung der Stadtjugendfeuerwehren.
In seinem letzten Jahresbericht seiner Amtszeit berichtete der scheidende Stadtjugendwart Michael Appel von vielen Höhepunkten wie dem Stadtpokal, Kreisentscheid, Osthessencup und der Leistungsspange. Beim Stadtpokal in Eifa nahmen 11 Mannschaften aus dem Vogelsbergkreis teil. Sieger wurde Die Jugendfeuerwehr Angenrod. Beim Kreisentscheid in Lingelbach qualifizierten sich erneut Angenrod und die Jugendfeuerwehr von Alsfeld-Mitte für die Teilnahme am Osthessencup in Ober-Suhl. Sieger dieses begehrten Pokales wurde Angenrod. Alsfeld-Mitte schaffte einen ebenso erfreulichen 16. Platz in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld. Auf die Leistungsspange bereiteten sich 23 Jugendliche, 6 Wochen lang vor und schafften das Ziel ende September in Zeibach bei der Abnahme nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3. Das Schiedsrichterteam der Stadt kam in 2007 insgesamt 7 mal im Kreisgebiet zum Einsatz. Die Stadt verfügt über 11 Jugendfeuerwehren mit 138 Mitgliedern, davon 44 Mädchen. Über 8000 Stunden für die Jugendarbeit sind ein Angebot für die Jugend der Stadt, am abwechslungsreichen und sinnvollen Programm der Jugendfeuerwehr teil zu nehmen.
Die Finanzen haben wir recht gut im Griff berichtete Kassenwart Udo Greb bei seinem Bericht über die Geldbewegungen. Mit einem leichten Plus konnte man das Geschäftsjahr beenden. Stellvertretend für die Kassenprüfer bestätigte Alexander Schmick die tadellose Buchführung und stellte den Antrag an die Runde, den Vorstand für das abgelaufene Geschäftsjahr zu entlasten. Dem entsprach die Versammlung postum.
Die anstehende Prozedur der Neuwahlen wurde erstmalig von Bürgermeister Ralf Becker sehr souverän und zügig durchgeführt. Als Stadtjugendfeuerwehrwart wurde von der Versammlung einstimmig Carsten Schmidt und als sein Stellvertreter Sascha Knaust gewählt. Die neue Schriftführerin ist Corinna Schlitt, welche ebenfalls einstimmig in das Amt gewählt wurde. Bürgermeister Becker gratulierte der neuen Führung seiner Jugendfeuerwehren.
Die Jugendfeuerwehr hat eine sehr hohe Bedeutung für die Stadt Alsfeld. Nicht zuletzt, weil sie für den Nachwuchs für die Einsatzabteilungen sorgt, so Bürgermeister Ralf Becker in seiner Funktion als oberster Brandschützer seiner Stadt. Wer sich in der Jugend bereits in der Feuerwehr engagiert, der lernt den Umgang mit Mitmenschen und erhält das notwendige Sozialverhalten welches er als Erwachsener benötigt. Gegen Extreme in der Gesellschaft ist die Jugendfeuerwehr ein Leuchtturm, welcher beispielhaft für die Jugendarbeit ist. Der beste nachwachsende Rohstoff für unsere Gesellschaft ist unsere Jugend. Mit Gleichgesinnten aktiv Sinnvolles zu unternehmen und das nicht virtuell, wie es heutzutage oft geschieht. Anderen Helfen dient nicht nur der Allgemeinheit, sondern auch dem Jugendlichen in seiner Persönlichkeitsfindung. Der freiwillige Einsatz in der Feuerwehr ist ein Kennzeichen unserer Demokratie. Die Jugendarbeit ist eine Investition in unsere Zukunft. Weil er sich, so Becker, mehr Menschen mit Zivilcourage wünscht, wird er und die Stadt Alsfeld die Jugendarbeit auch in Zukunft voll und ganz unterstützen.
Ortsvorsteher Ralf Lemmer appellierte die Vereine auf den Dörfern zu erhalten. Besonders die Feuerwehr stellt hierbei ein zu Hause für die dörfliche Kultur aber auch besonders für die Jugendlichen dar.
Die Jugendarbeit ist keine leichte Arbeit, betrachtet man sich die sozialen Spannungen unserer Gesellschaft betonte Stadtbrandinspektor Hans-Jürgen Kohl. Diese Spannungen werden von den Jugendlichen auch mit zur Feuerwehr gebracht. Dies erfordert von den Jugendbetreuern ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl. Das breite angebotene Spektrum der Jugendarbeit bei der Feuerwehr zeigt es, dass für alle Jugendliche zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr ein interessantes Angebot besteht. Mit Top Leuten, welche die Jugendlichen engagiert betreuen verfügt die Stadt Alsfeld über eine gute Zukunftsperspektive für die Feuerwehr. Dem schloss sich sein Stellvertreter Michael Eilts an. Vom pubertierenden Kind bis zum jungen Erwachsenen muß sich der Jugendbetreuer mit Einfühlungsvermögen dieser Arbeit widmen.
Der stellvertredende Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Preuß stellte in seinem Ausblick auf das Jahr 2008 besonders ein neues Projekt der deutschen Jugendfeuerwehr und des hessischen Innenministers in Aussicht. Dieses Projekt mit dem Namen "Die Welt ist Bunt" soll bei dem nächsten Deligiertentag vorgestellt werden.
Abschließend gab der scheidende Stadtjugendwart Michael Appel einen Ausblick auf ein erneutes ereignisreiches Jahr mit Wettkämpfen, Aktionstagen und Saisonveranstaltungen. Er wünschte seinem Nachfolger eine glückliche Hand und übergab den Führungsstab an Carsten Schmidt als dem neuen Stadtjugendfeuerwehrwart.
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