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FD - Politik
Mittwoch, den 30. April 2008 um 01:11 Uhr
ImageAuf einer Mitgliederversammlung des MIT-Gemeindeverbandes Großenlüder/Bad Salzschlirf erklärte der Gemeindeverbandsvorsitzende Roland Schreiner, dass die Aktivitäten der MIT in Großenlüder/Bad Salzschlirf ausgeweitet werden müssten. Leider könne er aus persönlichen Gründen für die Position des Vorsitzenden bei der geplanten Vorstandswahl am 15.05.2008 im Gasthaus Schmitt in Großenlüder nicht mehr für den Vorsitz kandidieren. Er schlage den Architekt Markus Swoboda für dieses Amt vor. Es gelte, gerade junge Mittelständler für die Aufgabe der MIT zu begeistern.
Der stellvertretende MIT-Vorsitzende Friedrich Meister sagte, dass Bad Salzschlirf im Fremdenverkehr durch das Heilbad gute Fortschritte gemacht habe. Er wolle sich auch künftig für die Aufwärtsentwicklung des Heilbades einsetzen, wie er dies seit Jahren getan habe.

Kreisvorsitzender Winfried Rippert und Landesvorsitzender Edwin Balzter sagten, die MIT sei heute mehr den je gefordert, weil mittelständische Betriebe durch die ständig höheren Abgaben immer stärker belastet würden. Die Sozialausgaben dürften nicht aus dem Ruder laufen. Das Aussetzen der Rentenformel mache dies nicht gerade leichter. Grundlegende Strukturreformen der Sozialsysteme nach der Bundestagswahl bleiben umso dringlicher auf der Tagesordnung. Noch in dieser Legislatur müsse die anstehende Neuordnung der Berufgenossenschafts-Organisation Kostensenkungen für die Betriebe bringen. Zweitens gehöre eine Tarifreform der Einkommensteuer auf der Agenda. Vordringlich dabei sei, dass die durch die kalte Progression besonders gebeutelten unteren und mittleren Einkommensbezieher zu entlasten seien. Dies betrifft insbesondere die Mitarbeiter der mittelständischen Betriebe. In Deutschland bleiben nach Abgabe von Steuern zu wenig übrig. Von jedem verdienten Euro landen bei alleinstehenden Arbeitnehmern 53 Cent beim Staat. Nur 47 Cent bekomme der Mitarbeiter ausgezahlt. Das sei nicht mehr zu verantworten.

Balzter sagte, der Landesverband profitiere von der starken Kreisvereinigung in Fulda und habe deren Arbeit für die Mittelstandsbetriebe immer als Beispiel für andere Regionen des Landes Hessen lobend dargestellt.