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Für den Ernstfall üben - Besuch des Oberbürgermeisters Drucken E-Mail
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FD - Lokales
Freitag, den 06. August 2010 um 10:54 Uhr

OB Gerhard Möller zu Besuch bei der Jugend-„Berufs“-Feuerwehr

Fulda | cp | Der Feuerwehrstützpunkt Fulda-Nord in der Daimler-Benz-Strasse wurde für einen Tag zum Standort einer Jugend“Berufs“Feuerwehr.

Denn die Jugendfeuerwehr FuldaNord zog für 24 Stunden in den Stützpunkt, um mit realitätsnahen Übungseinsätzen den Alltag einer Berufsfeuerwehr nachzuempfinden. Nachdem ein Löschgruppenfahrzeug mit Wassertank von den Jugendlichen übernommen und besetzt war, mussten sie Übungseinsätze wie zum Beispiel die Rettung einer abgestürzten Person, einen Waldbrand oder eine Tierrettung meistern.

Gemeinsame Übung

Am Anfang der 24-Stunden-Schicht stand für die Jugendlichen jedoch zunächst eine gemeinsame Übung mit der Einsatzabteilung des Stützpunktes Fulda-Nord auf dem Plan. Dabei mussten sie einen simulierten Verkehrsunfall mit Beteiligung eines LKW abarbeiten.  Während die Einsatzabteilung den eingeklemmten Fahrer des LKW rettete, stellte die Jugendfeuerwehr den Brandschutz sicher und führte die Verkehrssicherung durch. Oberbürgermeister Gerhard Möller, der die Übung beobachtet hatte, lobte die gute Zusammenarbeit der beiden Abteilungen und dankte den Jugendlichen dafür, dass sie sich schon in jungen Jahren für den Feuerwehrgedanken und das Gemeinwohl einsetzen.

Feuerwehralltag

Jedoch standen nicht nur Übungen und Unterricht auf dem Dienstplan, vielmehr gehörten auch alltägliche Feuerwehraufgaben wie Reinigungsdienste, Gerätewartung und Fahrzeugpflege zum Programm.  Wie auf einer richtigen Berufsfeuerwehrwache wurde gemeinsam gekocht, gegessen und im Feuerwehrstützpunkt übernachtet. Zum Abschluss des Übungstages besuchte der Leiter der Feuerwehr Fulda, Thomas Hinz, die Jugendfeuerwehr und überprüfte die Lernerfolge der Jugendlichen. Wer die abgefragten Feuerwehrknoten richtig anlegen konnte, durfte zur Belohnung die

Aussicht vom Teleskopmast der Feuerwehr Fulda genießen. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und deren Betreuer waren es aufregende 24 Stunden mit vielen Übungen und Arbeiten, aber vor allem auch mit viel Spaß.